Die Ursprünge der Grafikadventures lagen in den Textadventures. Ken and Roberta Williams brachten 1980 – inspiriert von Will Crowthers Adventure – mit Mystery House für den Apple ][ das erste Textadventure mit simplen monochromen Grafiken auf den Markt. Der erste farbige Titel Wizard and the Princess (Bild) folgte kurz danach. Arstechnica widmet nun den Grafikadventures des vergangenen Vierteljahrhunderts einen umfangreichen und reich bebilderten Beitrag. Lesenswert!Samstag, 29. Januar 2011
25 Jahre Grafik-Adventures
Die Ursprünge der Grafikadventures lagen in den Textadventures. Ken and Roberta Williams brachten 1980 – inspiriert von Will Crowthers Adventure – mit Mystery House für den Apple ][ das erste Textadventure mit simplen monochromen Grafiken auf den Markt. Der erste farbige Titel Wizard and the Princess (Bild) folgte kurz danach. Arstechnica widmet nun den Grafikadventures des vergangenen Vierteljahrhunderts einen umfangreichen und reich bebilderten Beitrag. Lesenswert!Mittwoch, 26. Januar 2011
Next Generation
Montag, 24. Januar 2011
Wie IF gespielt wird
Mit Starborn, einem der ersten Spiele 2011, hat Juhana Leinonen etwas Statistik betrieben und dafür über 1.500 Transkripte ausgewertet, die über die Online-Version des Spiels mitgeschnitten wurden. Es ist allerdings kein typisches Spiel, da es an Stelle eines Parsers ein Keyword-Interface nutzt: Nur die in den Beschreibungstexten hervorgehobenen Begriffe können eingegeben werden. Entsprechend gering fällt die Fehlerrate von nur 7% aller eingegebenen Befehle aus, wobei über die Hälfte der Fehlermeldungen aus Rechtschreibfehlern resultiert. Was auch nicht verwundert, wenn ein Begriff etwa »WEIGHTLESSNESS« lautet, der auf 20 verschiedene Arten falsch geschrieben wurde. Das interessanteste Ergebnis der Statistik: Durch Abfangen der 30 häufigsten fehlerhaften Eingaben ließe sich ein Drittel aller Parserfehler vermeiden.Update 06.05.2011: Starborn statistics follow-up.
Freitag, 21. Januar 2011
PAX East 2011
Die PAX East-Messe in Boston etabliert sich zur jährlichen Convention der amerikanischen IF-Szene. Dieses Jahr findet sie zwischen dem 11. und 13. März statt, die Events werden derzeit auf dem IF-Wiki zusammengetragen. Neben Autoren-Workshops und einer von David Cornelson organisierten Speed-IF wird es eine Diskussionsrunde zum Thema Interactive Drama: Dialogue as Gameplay mit Emily Short geben, auf der möglicherweise mehr über den Stand der geplanten Threaded Conversation-Funktion für Inform 7 zu erfahren sein wird. Und Andrew Plotkin möchte über sein Hadean Land-Projekt und Kickstarter im Allgemeinen berichten - das erst 2009 errichtete Kickstarter-Projekt hat sich mittlerweile zur weltgrößten Funding-Plattform für (angelsächsische) kreative Projekte entwickelt.Edit 31.01.2011: Parallel zur PAX East wird eine von Emily Short organisierte IF Demo Fair stattfinden, auf der Autoren ihre Konzepte vorstellen.
Donnerstag, 13. Januar 2011
XYZZY Awards
"XYZZY Awards" vollständig lesen »
Dienstag, 11. Januar 2011
Die Fiktion in der Fiction
Die flämische Literaturzeitschrift »nY – tijdschrift voor literatuur, kritiek & amusement« (Zeitschrift für Literatur, Kritik und Unterhaltung) hat Interactive Fiction entdeckt. Michel Vuijlsteke beschreibt in seinem Beitrag »Zwischen Spiel und Literatur« (Tussen spel en literatuur), wie er mit dreizehn ein Höhlensystem in Kentucky erforschte, mit siebzehn seine Freundin ermordete und nach diesen Erfahrungen IF heute als literarische Form sieht. Ein Beitrag aus der Sicht eines Autors, der sich offenbar kaum mit moderner IF beschäftigt hat."Die Fiktion in der Fiction" vollständig lesen »
Spielbücher auf dem iPhone
Seit Januar 2010 werden die Spielbücher der 1980er Jahre als iPhone-Apps vertrieben. Sie waren die Vorlage für die zahlreichen CYOA-Spiele (Choose Your Own Adventure): Der Spieler liest einen Absatz, hat dann einige Handlungsoptionen (»Rette Prinzessin« oder »Kämpfe mit dem Drachen«) und liest dann auf einer entsprechenden anderen Seite weiter. Dieses Modell hat einen so großen Erfolg, dass inzwischen andere Plattformen wie Amazons Kindle nachziehen, darüber berichtet The Guardian in seiner aktuellen Ausgabe. Der Hersteller U-Ventures hat für seine Spielbücher übrigens die frei verfügbare Skriptsprache ChoiceScript entwickelt. Sie ermöglicht das App-Portal iStory, in dem sich Autoren treffen und gemeinsam an Werken arbeiten.Freitag, 7. Januar 2011
Interview mit Andrew Plotkin
Das Gaming-Portal Adventure Classic Gaming befragte Andrew Plotkin über sein Hadean Lands-Projekt, seine Rolle in der IF-Community, die Arbeit als Autor und Kritiker und die ersten Erfahrungen mit Textadventures. Lesenswert!Nachtrag 13.01.2011: Auch black clock befragte Plotkin.
Nachtrag 26.01.2011: Welche Hard- und Software er benutzt? The Setup hat nachgefragt.
Nachtrag 08.02.2011: Spanisches Interview.
Montag, 3. Januar 2011
Statistiken zur jüngeren IF-Geschichte
Emily Short hat in der IF-Datenbank IFDB gestochert und einige interessante Statistiken veröffentlicht. So sind heute Experimente in der dritten Person gegenüber den 1980er Jahren stark zurückgegangen, die weitaus selteneren Experimente in der ersten Person ebenfalls. Die These, dass die Zahl an Spielen mit weiblichen Protagonisten gestiegen ist, hat sich in unerwarteter Weise bewahrheitet: Heute herrscht genetische Ausgeglichenheit, die weiblichen Protagonisten sind aber vor allem in den Jahren um die Jahrtausendwende seit 1998 hinzugestoßen und haben sich seit 2005 auf Gleichstand eingependelt. Der Peak ist der Entwicklung der One-Room-Games und der rätsellosen Spiele sehr ähnlich, die im gleichen Zeitraum eine in Mode kamen. Short sieht die Gründe dieser mehrjährigen Experimentierlust in den großartigen experimentellen Werken wie Anchorhead and Photopia, Spider and Web and Losing Your Grip, Once and Future und Bad Machine, die 1998 den Stil der Interactive Fiction geprägt haben. Ein lesenswerter Beitrag für alle, die sich für die jüngere IF-Geschichte interessieren! Nachtrag 05.01.2011: Noch mehr Statistik und noch mehr...
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