Der Grand Prix 2010 hat Spaß gemacht. Das hat nicht nur mit einer gewissen Ausgedörrtheit nach der vierjährigen Pause zu tun, die Wettbewerbsbeiträge haben auch in mehrfacher Hinsicht überrascht. Zunächst fällt die Vielzahl der verwendeten, teilweise tot geglaubten Autorensysteme wie T.A.G. oder das inzwischen auf Java getrimmte Floyd auf, die wie ein Affront gegen den Quasi-Standard Inform 7 wirken. Positiv überraschen auch herausragende Spielideen, durchdachte Konzepte und handwerklich erstklassig umgesetzte Spiele sowie einige neue Namen.
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